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Gemeinschaftsschule

Gründe für die Gemeinschaftsschule

Die Landesregierung versteht Bildungspolitik als einen Prozess, der von unten wächst. Dies gilt auch und in besonderem Maße für die Einführung der Gemeinschaftsschule. Es ist uns Ansporn und Verpflichtung, beste Bildungschancen für alle zu schaffen. Kinder und Jugendliche zu fördern, ihre Verschiedenheit als Wert anzuerkennen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Potenziale optimal zu entfalten, sind die Leitgedanken unserer Bildungspolitik. Dazu zählen selbstverständlich auch Kinder mit Behinderungen als Teil unserer Gesellschaft. Wir wollen dabei alle Bildungseinrichtungen unterstützen, sich verstärkt auf die Unterschiedlichkeit der jungen Menschen einzustellen.

Im April 2012 wurde das Schulgesetz so geändert , dass Kommunen Gemeinschaftsschulen beantragen können. Gemeinschaftsschulen tragen durch individuelles Lernen zu mehr Chancengleichheit bei und sichern insbesondere im ländlichen Raum wohnortnahe Schulstandorte mit einem breiten Angebot an Schulabschlüssen. Dabei ordnen wir nicht an, sondern eröffnen den Akteuren vor Ort Möglichkeiten zur kommunalen Schulentwicklung, bei der wir beraten und unterstützen.


Ansprechpartner bei Fragen zur Gemeinschaftsschule:

Norbert Zeller
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule, Schulmodelle, Inklusion
Telefon: 0711 279-2510
norbert.zeller@km.kv.bwl.de


Aktuelles

Anträge Gemeinschaftsschule Schuljahr 2013/14

Es wird darum gebeten, dass die Schulträger den formalen Antrag mit allen erforderlichen Angaben und Unterlagen dem zuständigen Staatlichen Schulamt bis zum 1. Oktober 2012 zuleiten. Wenn nötig können die formalen Beschlüsse des Gemeinderats und der Schulkonferenz bis zum 30. November 2012 nachgereicht werden.


Gemeinschaftsschule beschlossen

Der Landtag hat am 18. April das Gesetz für die Gemeinschaftsschule mit grün-roter Mehrheit beschlossen. Damit kann die neue Schulart zum Beginn des Schuljahres 2012/13 starten. "Ich freue mich sehr, dass es jetzt gelingt, mit der Gemeinschaftsschule das längere gemeinsame Lernen in Baden-Württemberg voranzubringen und damit den Wunsch so vieler Eltern und Lehrkräfte zu erfüllen", erklärte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Endlich sei es möglich, die sozialen Benachteiligungen des Schulsystems mit einer neuen leistungsfähigen Schulart zu reduzieren.

 


 

"Baden-Württemberg braucht Bewegung":

Auszüge aus der Rede von Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer zur Gemeinschaftsschule am 28.03.2012 im Stuttgarter Landtag

zur Rede (PDF)

Kabinett verabschiedet Gesetzentwurf zur Einführung Gemeinschaftsschule

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer:
"Gemeinschaftsschule wird als leistungsstarke und sozial gerechte Schulart das Verständnis von Schule und Lernen verändern."

zur Pressemitteilung

Anhörungsfassung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Schulgesetzes (PDF, 203 KB) 



Auftaktveranstaltung "Gemeinschaftsschule - Zukunft gestalten" am 1. Februar 2012

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer: "Es zeigt sich jetzt deutlich, dass viele Lehrkräfte und Eltern eine Bildungspolitik herbeigesehnt haben, die die Förderung jeder Schülerin und jedes Schülers nach den individuellen Fähigkeiten sowie ein längeres gemeinsames Lernen unterstützt."

  1. zur Pressemitteilung
  2. zum Video "Gemeinschaftsschule - Schule gestalten"

 

Kultusministerium stellt Liste der voraussichtlichen Starterschulen der Gemeinschaftsschule vor

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer: "Das Land kann mit der Gemeinschaftsschule künftig eine Schulart anbieten, in der die Kinder länger gemeinsam lernen und dadurch insgesamt bessere Ergebnisse erzielt werden. Damit stehen wir vor einer nachhaltigen Veränderung des Schulsystems."

  1. zur Pressemitteilung
  1. Interview mit Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (PDF, 105 KB)
  2. Gesamtliste (PDF, 39 KB)
  3. Übersichtskarte Standorte der Starterschulen (PDF, 7 MB)